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Cartier – Eine Schmucklegende

Die Uhren und der Schmuck von Cartier stehen für Eleganz und Luxus. Nicht umsonst zählen Prominenz und Adel überall auf der Welt zum Kundenstamm und nicht umsonst ziert eine anmutige Raubkatze wie der Panther eine große Zahl der Schmuckstücke des französischen Juweliers.

Die Anfänge von Cartier

Im Jahre 1847 gründet der Goldschmied Louis Francois Cartier das Maison Cartier, das innerhalb kürzester Zeit zum begehrtesten Pariser Juwelier avanciert. Louis‘ Sohn und seine drei Enkel unternehmen Reisen nach England, Russland, Indien und in die USA, wo sie die Marke jeweils bei der dortigen High Society etablieren und die Eindrücke ihrer Reisen in ihre Kreationen einfließen lassen. Als dem Haus zu Beginn des letzten Jahrhunderts die Pleite droht, wird Jeanne Toussaint 1918 zunächst für das Haus engagiert und 1933 schließlich zur künstlerischen Leiterin von Cartier ernannt.

Toussaint ist ein It-Girl ihrer Zeit und beste Freundin von Coco Chanel. Sie führt ein unkonventionelles Leben. Ihr Spitzname ist „La panthère“, der Panther, denn die Raubkatze ist genau wie sie: Schön, gewandt, kräftig, behänd, klug, listig und kühn. Der Panther erscheint fortan auf Uhren und Schmuck aus dem Haus Cartier. Zu den Kundinnen gehörten die starken Frauen jener Zeit wie Wallis Simpson, Barbara Hutton, Daisy Fellowes und viele weiteren Ikonen des 20. Jahrhunderts. Bis heute wird die Kollektion Panthère de Cartier in regelmäßigen Abständen neu aufgelegt.

Cartier Uhren – zeitlose Zeitmesser

Neben opulenten Schmuckstücken, inspiriert von den jeweiligen Trends, hat sich Cartier durch seine Uhren einen Namen gemacht. Louis Cartier, Sohn des Firmengründers, ist ein Verehrer der Kunst der Uhrmacherei. Da das Tragen von Armbanduhren damals eher Frauensache war, beschäftigt sich Cartier mit der Entwicklung der Herrenarmbanduhr. Die bei Herren üblichen Taschenuhren sind beim Steuern eines Flugzeugs eher unpraktisch. Als erste Fliegeruhr der Welt gilt die „Santos“, die von Cartier 1904 für den brasilianischen Fliegerpionier Alberto Santos-Dumont entworfen wird. Die „Pasha“, gefertigt für den Sultan von Marrakesch, ist die erste wasserdichte Uhr der Welt. Ein weiteres legendäres Uhrenmodell ist die „Tank“ aus dem Jahr 1917, deren Prototyp General Pershing als Geschenk überreicht wird. Bis heute ist dieses Modell sowohl bei der männlichen als auch bei der weiblichen Kundschaft ein Verkaufsschlager. Die „Calibre de Cartier“ ist eine Neuinterpretation der klassischen Cartier Uhren. Sie verfügt über das neue Uhrwerk 1904 MC aus der hauseigenen Uhrenmanufaktur.

Cartier Schmuck – mehr als nur eine Zierde

Mit seinen Schmuckkreationen etabliert sich Cartier sehr schnell als Hoflieferant diverser Königshäuser Europas. Zunächst nur für die Anfertigung von Diademen für die königlichen Häupter. Auch für einen Maharadscha fertigt Cartier opulenten Kopfschmuck an. Einer der Smaragde dieses Kopfschmucks hat 117,40 Karat. Auch in den großen Liebesgeschichten des letzten Jahrhunderts spielt Cartier eine Rolle. Für die geschiedene amerikanische Schauspielerin Wallis Simpson verzichtet Edward VIII. auf seinen Thron. 1936 ließ er in ihren Verlobungsring aus dem Hause Cartier „We are ours now“ eingravieren. Auch eine andere berühmte Hollywood-Diva, nämlich Grace Kelly, bekommt von ihrem Angebeteten, dem monegassischen Fürsten Rainier einen Cartier-Verlobungsring mit einem 10,47-Karat-Diamanten in Smaragdschliff. Das Diadem, das Kate Middleton 2011 bei ihrer Hochzeit mit Prinz William trägt, ist eine Leihgabe von Queen Elisabeth. Die Mutter der Königin hat es 1936 bei Cartier in Auftrag gegeben, Anlass war deren 18. Geburtstag.

Cartier – zeitloser Schmuck gemacht für die Ewigkeit

Neben den Uhrenmodellen, die wohl niemals aus der Mode kommen werden, gibt es auch eine Reihe an Schmuckstücken, die sich bis in die heutige Zeit großer Beliebtheit erfreuen. Die „Trinity“-Kollektion wird 1924 von Louis Cartier geschaffen. Dabei handelt es sich um drei ineinander verschlungene Ringe aus drei Goldtönen einer aus Rotgold, einer aus Gelbgold und einer aus Weißgold. Der erste berühmte Fan ist der Schriftsteller Jean Cocteau, der diesen Ring zur Ikone erhebt. Die drei Goldfarben haben eine symbolische Bedeutung: Rot steht für die Liebe, Gelb für die Treue und Weiß für die Freundschaft. Das Design ist absolut zeitlos, der Ring gemacht für die Ewigkeit.

In den 1970er-Jahren bringt Cartier die „LOVE“-Kollektion auf den Markt und überall auf der Welt verlieben sich Frauen in diese eleganten und schlichten Schmuckstücke. Das Armband wird mit einem Mini-Schraubenzieher geöffnet, was als romantisches Symbol für eine feste Bindung gedeutet wird. Ein weiteres Kultstück aus dem Hause Cartier ist das Armband „Juste Un Clou“ („Nur ein Nagel“), das in Form eines gebogenen Nagels daherkommt. Entworfen wurde er ebenfalls in den wilden 70ern.

Cartier – eine Investition fürs Leben

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts entwirft Maison Cartier Schmuck und Uhren, die die Zeit überdauern. Obwohl bereits vor vielen Jahrzehnten designt büßen die Key Pieces von Cartier bis heute nichts von ihrer Modernität ein. Diese Tatsache macht die Stücke aus dem Traditionshaus zu einer Investition fürs Leben und weit darüber hinaus. Viele der Schmuckstücke werden von einer Generation an die nächste weitergegeben. In der einen Familie ist es vielleicht ein funkelndes Diadem aus Diamanten, in der anderen ein Ring oder Armreif, der von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird. Cartier ist vielerorts also auch ein Stück Familientradition.

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