• Preis
  • Sortierung Relevanz

Filter

De Beers – Diamanten als Inbegriff ewiger Liebe

Das Traditionsunternehmen De Beers ist der größte Händler und Produzent von Diamanten: Rund ein Drittel der weltweiten abgebauten und gehandelten Rohdiamanten stammt von De Beers. Und dass man heute Diamanten mit ewiger Liebe verknüpft, geht auf eine geschickte Werbeaktion des Unternehmens zurück.

Eine funkelnde Erfolgsgeschichte

Ein Ring mit Diamant ist heute das Symbol für zwei sich liebende Menschen. Doch das war nicht immer so. Als der Verkauf von Diamanten in den 1920er- und 1930er-Jahren aufgrund der damaligen Weltwirtschaftskrise und des drohenden Krieges einbarch, begann De Beers damit, sein Geschäft auf den US-amerikanischen Markt zu konzentrieren. Eine einprägsame Werbekampagne musste her – und mit ihr wurde der unzerstörbare Diamant für De Beers zum Symbol ewiger Liebe. Mit dem Werbeslogan „A diamond is forever“ brachte De Beers amerikanische Paare dazu, zur Verlobung Diamantringe zu kaufen. Dies begründete eine Tradition, die bis heute auch in vielen anderen Ländern auf der ganzen Welt gepflegt wird.

Gegründet wurde De Beers von dem Briten Cecil Rhodes, der in Südafrika Land und Schürfrechte wie das der namengebenden Brüder De Beer kaufte, um dort nach Diamanten zu schürfen. Um die gefundenen Diamanten zu veräußern, wurde 1890 das London Diamond Syndicate gegründet. Dieses wurde später von Ernest Oppenheimer zur „Central Selling Organisation“ erweitert, die den Handel mit den kostbaren Steinen organisierte. Inzwischen gehört De Beers zu Anglo American, einem börsennotierten Konzern, der im Bergbau und der Verarbeitung von Rohstoffen tätig ist. Zehnmal im Jahr finden an verschiedenen Orten auf der Welt Veranstaltungen statt, bei denen Händler De Beers-Diamanten erwerben können. Die Minen, aus denen die Diamanten von De Beers kommen, befinden sich in Südafrika, Botswana und Namibia. Die dort gefundenen Diamanten werden aber nicht ausschließlich zu Schmuck verarbeitet – neben ihrer Funktion als Schmuckstücke gelten Diamanten als stabile Wertanlage.

De Beers und die 4 Cs

Im Jahr 1939 legte De Beers den heute international bekannten Standard für den Charakter eines Diamanten fest. Diamanten werden unterschieden in Cut, Colour, Clarity und Carat – die berühmten 4 Cs:
  • Cut (Schliff): Erst der Schliff macht einen Diamant zu einem funkelnden Brillanten. Durch korrekte Proportionen und Anordnung der Facetten wird das Licht optimal gebrochen und reflektiert. Am häufigsten ist ein Schliff mit 57 bzw. 58 Facetten inklusive der Kalette. Bei einem einwandfreien Schliff wird das Licht zwischen den einzelnen Facetten hin und her reflektiert. Ist der Schliff hingegen zu flach oder zu spitz, entweichen die Lichtstrahlen. Diamanten werden in verschiedenen Formen geschliffen. Am beliebtesten sind der Brillant-Schliff, der Marquise-Schliff, der Tropfen-Schliff, der Herz-Schliff, der Princess-Schliff, der Smaragd-Schliff und der Navette-Schliff.
  • Colour (Farbe): Das farblose Weiß von Diamanten ist nicht die einzige Farbe. Die sogenannten „Fancies“ können in Gelb, Rosa, Pink, Orange und in seltenen Fällen auch in Grün und Blau vorkommen.
  • Clarity (Reinheit): Die Reinheit eines Diamanten hängt von der Anzahl seiner Einschlüsse ab; diese treten bei den meisten Exemplaren auf. Sie entstehen durch kristallisierten Kohlenstoff. Je weniger Einschlüsse zu erkennen sind, desto reiner und seltener ist ein Diamant – und umso wertvoller.
  • Carat (Karat): Gewicht und Größe eines Diamanten werden in Karat angegeben. Ein Karat besteht aus 100 Punkten, 50 Punkte sind also ein halbes Karat. Zwei Diamanten mit der gleichen Karatzahl können dennoch unterschiedlich teuer sein, da der Preis eines Diamanten auch von Schliff, Farbe und Reinheit abhängt.

De Beers – Diamant- und hochwertiger Hochzeitsschmuck

Marilyn Monroe besang die glitzernden Steine in ihrem Lied „Diamonds are a girl’s best friend“. Wer über Diamanten spricht, stößt unweigerlich auf den Namen De Beers. Die größten jemals gefundenen Diamanten entstammen den De Beers-Minen in Südafrika. Der größte von ihnen ist der Cullinan-Diamant. Ein Teil von ihm wurde in das Zepter der Britischen Königsfamilie eingearbeitet, und ebenso wie die restlichen Britischen Kronjuwelen kann er im Tower of London besichtigt werden. Aber der Diamantschmuck von De Beers ist nicht nur für Könige gemacht: Überall auf der Welt machen Männer ihren Partnerinnen Heiratsanträge mit Diamantringen von De Beers. Auf der Website von De Beers hat man die Möglichkeit, sich den Traumring nach eigenen Vorstellungen zusammenzustellen. Und auch bei der restlichen Hochzeitsplanung steht De Beers mit einer Vielzahl an Tipps und Inspiration zur Verfügung.

De Beers entwirft Diamant- und andere Schmuckkollektionen. Viele der filigranen Schmuckstücke können im Alltag getragen werden und verleihen selbst biederen Bürooutfits das gewisse Etwas. Aber De Beers wäre nicht De Beers, wenn es nicht auch die opulenten Schmuckstücke gäbe, die für den großen Auftritt geeignet sind. Wer ein solches Stück sein Eigen nennt, der kann sich wahrhaft königlich fühlen. Alle Steine ab 0,2 Karat werden mit einer mikroskopisch kleinen Seriennummer versehen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar ist. Die Karatzahl wird dadurch nicht verringert und auch die Reinheit des Schliffs bleibt unbeeinträchtigt. Diese Seriennummer wird, zusammen mit dem Namen des Besitzers, bei De Beers im System gespeichert. Sollte der Schmuck also einmal verlorengehen und gefunden werden, kann er dank der Seriennummer seinem Besitzer wieder zurückgegeben werden. Neben der Seriennummer versichert ein beigefügtes Echtheitszertifikat auch die Herkunft aus ethisch einwandfreien Verhältnissen.

FineJewels verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ok