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Familiengeführte Manufaktur seit 1958

Der Unternehmensname „Marco Bicego“ (ausgesprochen: „Bee-che-go“) stammt direkt vom Vater des heutigen Inhabers, der aber denselben Namen trägt. Im Jahr 1958 entschied sich Bicego dazu, ein unverwechselbares Luxus-Label zu gründen, das das italienische Lebensgefühl einfangen sollte. Und tatsächlich ist das „Dolce Vita“ schon seit über 55 Jahren in allen Schmuckstücken der Luxus-Manufaktur zu finden. Auch, weil sich die Marke noch immer in Familienbesitz befindet und trotz technischer Innovationen weiter auf bewährte Traditionen und Charakteristika baut.

So kann die Goldschmiede mit Stolz behaupten, vollständig „Made in Italy“ zu produzieren. Vom ersten Schliff der Edelsteine über die Verarbeitung des Goldes bis hin zu den Feinheiten von Ringen, Ketten und Co. findet der komplette Produktionsprozess immer noch unter den wachsamen Augen Marco Bicegos persönlich statt. Entgegen der ersten Assoziation stammt die Familie aber nicht aus dem für Mode und Luxus bekannten Mailand, sondern der Region Trissino, in der historische und prestigeträchtige Städte wie Venedig, Verona oder Padua liegen.

Drei Markenzeichen: 18-karätiges Gold, farbenfrohe Edelsteine und Handarbeit

Mit Luxus-Schmuck von Marco Bicego werden unweigerlich drei Assoziationen verbunden, die das Unternehmen seit jeher prägen:

  1. Farbenfrohe Edelsteine: Schon dem Unternehmensgründer haben es funkelnde, ja malerisch anmutende Edelsteine angetan. Egal ob Gelb, Rot oder Grün, je mehr Farbe die hochwertigen Steine abgeben, desto besser. Dadurch wirkt der produzierte Schmuck absolut einzigartig und kann das lebensbejahende, italienische Flair perfekt einfangen.
  2. 18-karätiges Gold: Marco Bicego macht keine Kompromisse. Verarbeitet wird ausschließlich 18-karätiges Gold, das zu 75 Prozent aus reinem Gold besteht. Noch höhere Goldanteile werden lediglich bei Münzen oder Goldbarren verwendet.
  3. Handarbeit: Die Basis von Ketten, Ringen und Armbändern wird komplett in Handarbeit hergestellt. Selbst das Gießen der Goldlegierung übernehmen die Goldschmiede noch selbst, um die Reinheit des Edelmetalls garantieren zu können. Anschließend sorgt jahrzehntelange Erfahrung für geschwungene, verspielte Basisformen.

Unverkennbares Design

Trotz Industrialisierung, Digitalisierung und modernen Produktionsverfahren setzt Marco Bicego auch im 21. Jahrhundert auf Handarbeit. Jahrelang werden die Goldschmiede ausgebildet, bevor sie die Schmuckkollektionen und die absoluten Luxus-Unikate herstellen dürfen. Genau diese Handarbeit ist es, die auch das Design des traditionsreichen Labels einzigartig erscheinen lässt. Schon die zahlreichen, individuell geschliffenen Diamanten, die wirklich jedes Schmuckstück zieren, haben eine ganz eigene Strahlkraft.

Zudem lässt sich Bicego selbst immer wieder von der alten, venezianischen Schmucktradition inspirieren. Insbesondere die Hochphase der venezianischen Handelskultur spiegelt sich im Schmuck wieder. Gekonnt kombiniert Bicego diese Einflüsse mit moderneren Strömungen, um Ringe, Ketten und Co. auch im 21. Jahrhundert einem erlesenen Publikum zugänglich machen zu können. Verspielt, edel und erhaben zugleich wirkt der Schmuck aus der weltbekannten Schmiede.

Marco Bicego Paradise – der Name ist Programm

Eine der bekanntesten Kollektionen aus dem Hause Bicego ist zweifelsfrei die Linie „Paradise“. Schon der Name lässt darauf schließen, was sich hinter den Ketten, Armbändern und Ohrringen verbirgt: paradiesischer Luxus, der an laue Sommerabende fernab der Alltagshektik auf einer einsamen Insel mit malerisch weißem Sandstrang erinnert. Charakteristische Merkmale von Marco Bicego Paradise sind:

  • Steingröße: Die Goldschmiede verwenden nicht nur eine enorm hohe Zahl an Edelsteinen, diese weisen auch unterschiedlichste Größen auf. So wirkt der Schmuck weniger steril und empfindet die vollkommene Unvollkommenheit der Natur nach.
  • Farben: Zudem weisen die Steine unterschiedlichste Farben auf, die tatsächlich an das Paradies oder vielmehr einen Regenbogen erinnern. Blau, Grün, Gelb, Rot, Lila, Türkis – die Zahl der Elemente ist selbst bei den kleineren Ohrringen groß.
  • Stil: Nicht selten erinnert Trägerinnen der Schmuck aus der Kollektion „Paradies“ an einen mit Muscheln und Steinen übersäten Strand. So entflieht die Schmucklinie dem sonst trüben, grauen Alltag.

Jaipur Kollektion: Edelsteine, so weit das Auge reicht

Neben „Paradise“ dürfte auch die Kollektion Jaipur enorm bekannt sein. Auf den ersten Blick wirken die beiden Linien sogar ähnlich: Bicego setzt – selbst für seine Verhältnisse – auf extrem viele Diamanten, die in unterschiedlichsten Farben erstrahlen. Doch im Detail sind dann durchaus Unterschiede zu erkennen, zumal „Jaipur“ klar von der gleichnamigen, indischen Stadt inspiriert wird. So könnte diese Kollektion durchaus als Kombination aus dem besten Indiens und Italiens beschrieben werden.

Bicego selbst sieht in Jaipur „einen verspielten Mix aus Edelsteinen, der von der bunten, indischen Großstadt geprägt wurde.“ Charakteristisch ist hier die teils zufällig oder gar chaotisch wirkende Anordnung der Edelsteine. So besitzen einige Ketten beispielsweise in der Mitte drei Steine, einen Zentimeter weiter links sind zwei Steine verarbeitet und wenn der Betrachter drei Zentimeter nach rechts schaut, so sieht er plötzlich vier Edelsteine. Genau dieses „Chaos“, zieht die Blicke auf sich und spiegelt das Leben in einer indischen Großstadt auf sehr romantische Weise wieder.

Preise für Schmuck von Marco Bicego

Direkt vorab: Marco Bicego stellt luxuriösen Schuck her, der schon allein aufgrund der verarbeiteten Materialien seinen Wert hat. Hinzu kommt die leidenschaftliche Handarbeit der Goldschmiede, die in jahrzehntelanger Erfahrung perfektioniert worden ist. Eine Preisübersicht:

  • Ringe: Preiswertere Ringe fangen bei rund 700 bis 800 Euro an. Meist stammen sie aus der Kollektion Jaipur und sind mit einem großen Stein versehen. Sobald der verarbeitete Edelstein oder die Zahl der Steine größer werden soll, erhöht sich auch der Preis. Für 2.000 bis 4.000 Euro sind die meisten Stücke aber zu haben.
  • Ohrringe: Aufgrund ihrer Größe können kleine Stecker schon für 400 bis 500 Euro erworben werden. Aber auch hier gilt: Wer puren Luxus, aufwendige Verarbeitung und etwas mehr Schmuck haben möchte, zahlt mindestens 1.000 bis 1.500 Euro.
  • Ketten: Ketten von Marco Bicego gibt es nur selten für unter 1.000 Euro, weil deutlich mehr Gold für die Herstellung benötigt wird. Edelsteinüberzogene Ketten etwa aus der berühmte „Paradise-Kollektion“ schnellen im Preis dann nach oben, so dass Käufer mit etwa 1.500 bis 6.000 Euro rechnen sollten.
  • Armbänder: Ein schlichtes Armband von Marco Bicego ohne Diamanten, dafür aber mit 18-karätigem Gold, ist für etwas unter 1.000 Euro zu haben. Insbesondere die auffälligen und beliebten Paradise- und Jaipur-Armbänder sind aber kaum für unter 2.500 Euro verkäuflich.

Hierbei handelt es sich ausdrücklich um Preise für Schmuckkollektionen. Doch Bicego stellt auch echte Unikate her, die zum begehrtesten Luxus-Schmuck der Welt gehören. Preislich bewegen sich dann fast alle Ringe, Ketten und Armbänder bei Werten von über 10.000 Euro.

Marco Bicego in Deutschland

Bicego fokussiert sich auch rund 60 Jahre nach der Gründung noch auf das Kerngeschäft: die Produktion von Luxus-Schmuck in Handarbeit. Boutiquen sind daher rar, nur in Venedig, Mailand, Verona und London wurden bisher eigene Geschäfte eröffnet. Wer den hochwertigen Schmuck erwerben möchte, sollte sich daher in Deutschland an zertifizierte Verkaufsstellen halten.

Die gute Nachricht: Fast in jeder Großstadt gibt es exklusive Schmuckgeschäfte, die zumindest die namhaften Kollektionen Jaipur und Paradise im Angebot haben. Oftmals haben Schmuckinteressenten online aber eine deutlich größere Auswahl und können die Schmuckstücke direkt zu sich nach Hause bestellen oder aber in einer Partnerfiliale vor Ort anschauen.

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