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Cartier – die unglaubliche Geschichte des Schmuckgiganten

Cartier – die unglaubliche Geschichte des Schmuckgiganten © FineJewels24

Cartier zählt heute zu einem der renommiertesten Juweliere der Welt. Mit seinen außergewöhnlichen Kreationen begeistert das Unternehmen Menschen aus aller Welt und beeinflusst durch atemberaubende Kollektionen maßgeblich den heutigen Stil. Dieser Artikel nimmt dich mit hinter die Kulissen und klärt dich über die interessante Geschichte von Cartier auf.

Paris – die Stadt, in der alles begann

Die Geschichte des heute weltweit bekannten Unternehmens begann im Jahr 1847, als der Goldschmiedmeister Louis-Francois Cartier in Paris ein kleines Schmuckatelier übernahm. In sorgfältiger Handarbeit wurde hier Schmuck angefertigt – beeinflusst durch Muster der italienischen Renaissance und Ägyptens.

Dank seiner herausragenden Arbeit erhielt Cartier bald den Auftrag, die französische Kaiserin Eugenie auszustatten. Das junge Unternehmen erzielte von da an immer größere Erfolge und wuchs rasant. Im Jahr 1859 bezog Cartier schließlich seinen neuen Hauptsitz im Herzen von Paris – am Boulevard des Italiens. Neben dem qualitativ hochwertigen Schmuck begann Cartier zusätzlich damit, Taschen- und Armbanduhren anzufertigen.

Wachstum, Familie und Erfolg

Alfred Cartier, der Sohn des Gründers Louis-Francois, stieg 1874 in das Unternehmen ein und begann damit, eigene Uhren und Schmuckstücke zu entwerfen. Durch seine Vision nahm Cartier 1888 die ersten Armbanduhren in das Sortiment auf. Die Marke entwickelte sich immer weiter und so stieg schließlich auch der Sohn von Alfred, Louis Cartier, in das Unternehmen mit ein. 

1899 erfolgte – als Antwort auf das stetige Wachstum von Paris – ein weiterer Umzug Cartiers. Die Rue de la Paix zählte zu einer der bekanntesten Einkaufsstraßen der Stadt und lockte dadurch vor allem wohlhabende Kunden an. Das Unternehmen wurde mit dem Einstieg von Pierre und Jacques Cartier – zwei weiteren Söhnen Alfreds – auch international immer bekannter. Cartier verfügte über eine besondere Strategie und konzentrierte sich darauf, eigene Trends zu setzen, statt Strömungen blind zu folgen.

Cartier international

1902 eröffnete Cartier seine erste Filiale außerhalb von Frankreich. In London entstand ein Geschäft, das zunächst von Jacques und Pierre Cartier geführt wurde. Die Nachricht von den wunderschönen Schmuckstücken und Uhren, die hier angeboten wurden, verbreitete sich schnell und so stieg das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit zum Hoflieferanten auf. Von da an erhielt Cartier den Spitznamen „Juwelier der Könige“.

Ein weiterer wichtiger Grundstein für den internationalen Erfolg des Unternehmens wurde durch die Einführung von „Cartier Santos“ – der ersten Fliegeruhr – gelegt. Die Uhr mit Lederarmband revolutionierte die damalige Uhrenmode und etablierte sich zu einem wahren Highlight der Modewelt – jeder wollte sie haben. Dank seiner Präsenz auf einer Ausstellung in Sankt Petersburg, schaffte Cartier es schließlich, auch in Russland zum Hoflieferanten ernannt zu werden.

Mit der Eröffnung eines weiteren Geschäftes auf der Fifth Avenue in New York im Jahr 1909, war der Erfolg des Unternehmens nicht mehr zu bremsen. Cartier führte Niederlassungen auf der ganzen Welt ein, etablierte sich zum wahren Luxuspionier und erhielt große Aufträge von bedeutenden Personen. Durch die stetige Weiterentwicklung brachte das Unternehmen ständig neue, atemberaubende Produkte auf den Markt, welche die Massen begeisterten. Namenhafte Designs sind beispielsweise die legendäre „Les pendules mystérieuses“ Uhr, der „Trinity“ Ring oder der sogenannte „Panthère de Cartier“ Ring.

Cartier ab den 1940er Jahren

Durch den Tod von Louis Cartier im Jahr 1942, musste sich Cartier harten Zeiten stellen. Das Geschäft lief schlechter und die Krise wurde noch schlimmer, als 1965 auch Pierre Cartier verstarb. Als Reaktion darauf, wurde das Unternehmen in drei Teile zersplittert und fand erst im Jahr 1974 wieder als „Cartier Monde“ zusammen.

In den achtziger Jahren schaffte es Cartier, die Erfolgsleiter wieder nach oben zu klettern. Das Unternehmen kaufte mehrere Luxuswaren Hersteller und wurde im Jahr 1993 Teil der „Vendome Luxury Group“. 1997 etabliert sich ebendiese Gruppe zur größeren „Richemont-Gruppe“, zu der Cartier auch heute noch gehört.

Fazit: eine Familie auf dem Weg nach oben

Durch die legendäre Vision von Louis-Francois Cartier und den stetigen Zusammenhalt der Familie ist Cartier als unglaublicher Luxusjuwelier in die Geschichte eingegangen. Die Marke ist heute aus der Welt des Schmucks nicht mehr wegzudenken. Die mit wahrer Expertise angefertigten Schmuckstücke, Accessoires oder Parfüms haben Fans auf der ganzen Welt und verzaubern die Kunden auf ihre ganz spezielle Art – typisch Cartier eben.


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