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Der Smaragd – grün, wertvoll und exklusiv

Smaragde vor schwarzem Hintergrund

Der Smaragd ist der wertvollste aller grünen Edelsteine: Viele Kulturen schätzen ihn wegen seiner herausragenden Bedeutung. Selbst Rubinen und Diamanten steht der exklusive Schmuckstein kaum an Wert nach. Doch welche Eigenschaften machen ihn so einzigartig? Erfahre mehr und entdecke die Welt dieses seltenen Juwels! 

Inhaltsverzeichnis

Wortursprung des Edelsteins

Der Terminus “Smaragd” stammt von dem lateinischen Wort „smaragdus“ ab. Dem griechischen “smáragdos” entlehnt, bedeutet es so viel wie „grüner Stein“. Zudem ist der Begriff mit “Sanskrit” verwandt, was ebenfalls für “grün” steht. All diese Ausdrücke spielen auf den auffälligen Farbton des Minerals an.

Das grüne Juwel – schon von Kleopatra geschätzt

Bereits in der Bibel erwähnte der Prophet Johannes den Smaragd in seiner Offenbarung. Das Juwel gilt als vierter der zwölf Grundsteine der Jerusalemer Stadtmauer.

Zudem ist er einer der ältesten von Menschen genutzten Steine: Die ersten Förderungen ereigneten sich schon im 13. Jahrhundert vor Christus im alten Ägypten. Die dort beheimateten Bergwerke in Sikait und Sabara statteten Europa über tausend Jahre mit den wertvollen Steinchen aus.

Auch Kleopatra hatte eine Vorliebe für den Edelstein: Die ägyptische Pharaonin trug wertvolle Geschmeide mit Smaragden und verzierte Dekorationen mit den Steinen. Sie verschenkte sogar Smaragde, in die ihr Konterfei geschliffen war.

Im Orient waren die Schmucksteine ebenfalls begehrt – Perser, Osmanen und Inder verehrten sie. Im 16. Jahrhundert fanden die Spanier bei der Eroberung Südamerikas einen Edelsteinhandel vor, welcher sich bis nach Chile und Mexiko erstreckte. Von da an löste das von den Spaniern erbeutete kolumbianische Muzo-Bergwerk die vorigen ägyptischen Quellen ab.

1935 hat die “I. G. Farben” in Bitterfeld als erster Konzern erfolgreich künstliche Smaragde in schleifbarer Qualität produziert, die den Namen “Igmerald” erhielten – eine Kombination aus “I. G.” und “Emerald”, dem englischen Begriff für den grünen Stein.

Grüner Smaragd im Rundschliff

Wo kommen Smaragde vor?

Zu finden sind die exklusiven Steine in Graniten und Gneisen sowie in Sedimenten von Flüssen. Die größten Vorkommen befinden sich in Kolumbien, wo es etwa 150 Fundstellen gibt und circa 55 Prozent aller Smaragde abgebaut werden. Offiziell führt das südamerikanische Land jährlich Steine mit einem Volumen zwischen 150 und 400 Millionen Dollar aus.

Weitere Ursprungsländer sind Brasilien, Südafrika und das Uralgebirge. Gelegentlich gibt es die Edelsteine auch in Norwegen und in Österreich im Habachtal zu entdecken. Für all die aufgezählten Förderländer hat der Abbau des wertvollen Steins eine bedeutende wirtschaftliche Relevanz, da sie die Juwelen größtenteils exportieren.

Wusstest du schon? Der mächtigste, jemals gefundene Stein ist der „Bahia Smaragd“ mit einem Gewicht von 1,9 Millionen Karat – 2011 im brasilianischen Bahia entdeckt.

Charakteristika: Smaragdgrün als ideale Nuance

Kennzeichnend für den kostbaren Edelstein ist seine lebendige Farbe: Das Farbspektrum erstreckt sich von einem blassen Pastell- bis hin zu einem intensiven Tiefgrün, wobei “Smaragdgrün” als optimaler Farbton gilt. Er hat sich als eigener Terminus für die Juwelen behauptet und bildet das entscheidende Bewertungskriterium für den Stein. Ein weiteres spezifisches Merkmal stellt die außergewöhnliche Brillanz dar, welche sich als seidiges, warmes Feuer beschreiben lässt.

Die Schmucksteine sind nur wenige Zentimeter groß und von Rissen und Unreinheiten gezeichnet, was ihren Wert allerdings nicht schmälert. Sie haben auf der Mohs-Skala eine Härte von 7,5 bis 8, was sie gut vor Kratzern schützt, gehören jedoch den spröden Edelsteinen an. Deswegen ist es schwierig, sie zu schleifen und einzufassen.

Geschliffene Smaragde in verschiedenen Ansichten

 

Wie setzt sich das kristalline Element zusammen?

Das kostbare Juwel ist eine Varietät des Minerals Beryll und gleichzeitig der edelste Stein der Beryll-Gruppe. Zu den Beryllen zählen außerdem der Aquamarin, Heliodor, Morganit, Bixhibit, Gold-Beryll, Goshenit und Vanadiumberyll.

Seine intensive grüne Farbe erhält der Edelstein aufgrund der Zugabe von Chrom- und Vanadium-Ionen.

Smaragd in Rohform

 

Besondere Varietäten des Minerals

Zu den Modifikationen des Edelsteins zählt der ausschließlich in Kolumbien vorkommende Trapiche-Smaragd, nach welchem eine besonders hohe Nachfrage besteht. Der seltene Stein entstand aufgrund von feinfaserigen Einschlüssen und hat die Form eines Wagenrades mit einem sechsspeichigen Muster. Es gibt ihn sowohl durchsichtig als auch undurchsichtig und sein Farbton variiert von Hell- bis Dunkelgrün.

Das Besondere an dem Trapiche-Smaragd: Er wächst bereits in seiner speziellen sechseckigen Form, sie entsteht also nicht erst durch das Schleifen.

Eine weitere Variation bildet das Smaragd-Katzenauge: Der Katzenaugeneffekt – „Chatoyance“ – ist ein durch Licht erzeugter Streifen in Edelsteinen. Feine parallele Fasern, die das Licht senkrecht zu ihrer Achse reflektieren, bringen dieses spektakuläre Phänomen hervor.

Was kosten Smaragde?

Der Preis des Edelsteins bestimmt sich anhand der 4 C der Diamanten: Colour (Farbe), Clarity (Reinheit), Cut (Schliff) und Carat (Karat) sind die zentralen Kriterien, um die Qualität der Juwelen einzustufen.

Das wichtigste der vier Merkmale stellt die Farbe dar: Steine in einem intensiven Smaragdgrün haben einen wesentlich höheren Preis als blassgrüne. Insgesamt gibt es drei Kategorien von Grüntönen, in die sich die Juwelen klassifizieren lassen:

Entscheidend ist die Leuchtkraft des Steins – auch bekannt als “Greenfire”. Besonders hochpreisig sind Edelsteine aus Brasilien, die wegen ihres kräftigen Farbtons deutlich höhere Preise erreichen als vergleichbare Juwelen.

Die Reinheit ist als Qualitätsmerkmal nicht ausschlaggebend, kennzeichnen Verunreinigungen den Smaragd üblicherweise. Wenn sie nicht zu sehr stören, wirken sie sich also nicht auf den Preis aus. Mit Bezug auf das Französische im Fachjargon als „Jardin“ – auf Deutsch “Garten” – bezeichnet, prägen sie die einzigartige Gestalt des Edelsteins. Der Name kommt daher, dass die Einschlüsse an Gewächse in einem Garten erinnern.

Der beliebteste Schliff ist der “Smaragdschliff” – ein achteckiger Treppenschliff, speziell erfunden, um die Eigenschaften des grünen Steins besonders gut hervorzuheben. Je feiner der Schliff, umso höher gestaltet sich der Preis. Ist der Stein grob auf Gewicht geschliffen, handelt es sich um eine schlechte Qualität. Solch ein Schliff bringt den Glanz des Steines nicht optimal zur Geltung.

Bezüglich der Karatzahl gilt wie bei allen Schmucksteinen: Je mehr Karat, desto wertvoller.

Tipp: Vergleiche daher immer den Preis pro Karat!

Smaragde mit Smaragdschliff

Vorsicht vor Synthesen und Imitationen

Da es sich bei dem Smaragd um einen sehr wertvollen und hochpreisigen Edelstein handelt, wird er häufig imitiert. Um die natürlichen Risse und Einschlüsse zu kaschieren, hilft die Schmuckindustrie gerne nach: Der Stein wird durch Kunstharze stabilisiert und mittels Ölen gefärbt. Hierfür bieten sich Minerale an, die dem Schmuckstein in der Farbe ähneln: Dazu zählen der grüne Turmalin und der Dioptas sowie die Granat-Variationen Demantoid und Grossular. Auch getöntes Glas ist hierfür geeignet.

Wirkung und Bedeutung des bekannten Berylls

Der Smaragd zählt nicht nur zu den wertvollsten Edelsteinen, sondern auch zu den wichtigsten Heilsteinen. Er soll positive Wirkungen auf die Seele und Gefühle sowie auf den Geist haben. Um diese Effekte freizusetzen, gilt es, den Stein zu entladen, zu reinigen und im Sonnenlicht wieder aufzuladen.

Einflussnahme als Heilstein

Entsprechend der esoterischen Überzeugung aktiviert der Edelstein die Selbstheilungskräfte des Körpers und wirkt aufgrund des enthaltenen Chroms in vielen Bereichen entgiftend. Der Stein lässt sich demzufolge gegen Kinderkrankheiten sowie bei Schmerzen in der Wirbelsäule und Fehlsichtigkeit einsetzen. Bei Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Schwellungen, Entzündungen und allgemeinen Schmerzen soll er ebenfalls Abhilfe schaffen.

Auch die Dichterin und Gelehrte Hildegard von Bingen war von der heilenden Kraft des Edelsteins überzeugt. Sie verwendete ihn gegen Kopfschmerzen, Epilepsie sowie bei Erkältungen, Bronchitiden und Lungenentzündungen.

Effekte auf Seele und Gefühle

Der Smaragd steht als Symbol für Schönheit, Gerechtigkeit und Harmonie. Seinem Träger soll er seelisches Gleichgewicht und Klarheit übertragen, ihn von Vorurteilen befreien und für neue Zuversicht sorgen. Menschen, die den Stein bei sich tragen, sollen ihrer Umgebung mit mehr Freude und Herzlichkeit gegenübertreten, keine Ungerechtigkeiten akzeptieren und organisatorischen Weitblick demonstrieren.

Unterstützende Hilfe kann der Stein bei Problemen mit Nervosität, Stillstand, Unruhe und Aggressivität bieten, denn er beeinflusst die Ausgeglichenheit, Disziplin, Autonomie, Lebenslust sowie Kreativität auf positive Art und Weise; zudem steht er für Ruhe und Frieden.

Besondere Anlässe

Das Juwel ist als Geburtsstein für den Monat Mai bekannt und gilt als wichtiger Hauptstein für das Sternzeichen Krebs. Zudem steht der Edelstein für den 20. und 35. Hochzeitstag. Unter anderem zum 55-jährigen Ehe-Bestehen feiern Paare die Smaragdhochzeit – als Zeichen von langanhaltender Harmonie, Freude und Glück.

Rohe Smaragde in verschiedenen Grüntönen

Entdecke unsere Schmuckstücke mit Smaragden

Dank seiner intensiven und einzigartigen Farbe ist der grüne Edelstein besonders begehrt. Seine Anmut und sein edler Glanz üben eine beachtliche Faszination auf seine Träger aus.

Ringe mit Smaragden und Diamanten

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