Damenringe

  • Preis
  • Sortierung Relevanz

Filter



Ringe sind wohl der Schmuck mit der größten Symbolkraft überhaupt. Insignienringe von kirchlichen Würdenträgern und Siegelringe von Adligen waren lange Zeit Zeichen der Macht. Und auch heute noch signalisieren teure Ringe Macht und Einfluss. Gleichzeitig symbolisieren Ringe die Liebe und werden in Form von Eheringen von Verheirateten getragen.

Das Material, aus dem Ringe bestehen

Für gewöhnlich bestehen Ringe aus Metallen wie Silber, Gold oder Platin und bilden entweder einen eleganten Rahmen für unterschiedliche Edelsteine oder glänzen für sich allein. Die genannten Materialien haben eine Gemeinsamkeit ¬– sie rosten nicht. Das macht solche Ringe fast unverwüstlich. Darüber hinaus gilt: Je seltener ein Material, desto teurer ist ein daraus gefertigter Ring. Jedes Metall hat außerdem eine eigene Bedeutung und verfügt über individuelle Eigenschaften. Wer Ringe kaufen möchte, sollte daher über die unterschiedlichen Eigenschaften Bescheid wissen.

Platin

Platin ist das wertvollste Schmuckmaterial und etwas heller als Silber. Nicht von ungefähr bestehen die Britischen Kronjuwelen aus diesem weichen, leicht zu verarbeitenden Schwermetall. Seine Seltenheit und kühle Eleganz machen Platin zum perfekten Material für Premiumringe.

Da Platin härter ist als Gold, ist sein Reinheitsgrad viel höher. Von reinem Platin spricht man ab einem Platingehalt von mindestens 90 %. Seine hohe Dichte bildet zudem eine gute Basis für Diamanten und andere Edelsteine, und seine leuchtende Farbe unterstreicht deren Funkeln. Platin läuft nicht an und oxidiert nie, sodass es nicht nötig ist, einen Ring aus diesem Metall beim Juwelier wieder aufarbeiten zu lassen. Somit behalten Ringe aus Platin mit Gravur ihre Schärfe im Laufe der Jahre. Auch für Menschen mit empfindlicher Haut eignet sich Platin gut, denn das Metall ist hypoallergen.

Gold

Bereits seit der Antike wird Gold wegen seiner Seltenheit und seiner Schönheit geschätzt. Gold ist ein sehr biegsames Material und traditionell die Wahl für edlen Schmuck. Ketten, Broschen und Ringe aus Gold sind darüber hinaus korrosionsbeständig.

Pures Gold ist zu weich, um zu Ringen oder sonstigem Schmuck verarbeitet zu werden. Um seine Festigkeit zu gewährleisten, wird es in Legierungen mit anderen Metallen wie Silber, Kupfer, Nickel und Zink verarbeitet. Der Feingehalt von Gold wird in Karat gemessen. Feingold besteht aus 24 Karat und wird auch als 999er Gold bezeichnet, weil es aus 99,99 % Gold besteht. Weitere Feingehalte von Gold sind:

  • 23,2 Karat: 965er Gold; 96,5 %
  • 22 Karat: 916er Gold; 91,6 %
  • 21,6 Karat: 900er Gold; 90 %
  • 21 Karat: 875er Gold; 87,5 %
  • 18 Karat: 750er Gold; 75 %
  • 14 Karat: 585er Gold; 58,5 %
  • 9 Karat: 375er Gold; 37,5 %
  • 8 Karat: 333er Gold; 33,33 %

Ringe werden meist täglich getragen, weshalb sie mit der Zeit abnutzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine gute Balance aus reinem Gold und anderen Legierungen herzustellen, die für langanhaltende Stabilität sorgen. Besonders Eheringe, die im besten Fall ein Leben lang getragen werden, sollten mindestens 14 oder 18 Karat haben. Manche Exemplare sind zusätzlich mit Steinen versehen, die fest vom Metall umschlossen sein sollten, damit sie nicht herausfallen. Je nach Kombination aus Gold und anderer Legierung kann die Farbe des Goldes variieren.

Gelbgold

Gelbgold strahlt Wärme aus und ist die reinste aller Goldfarben. Sie ist der zeitlose Klassiker unter den Farben für Verlobungs- und Eheringe. Durch Hinzugabe einer Kupferlegierung wird Gelbgold haltbar gemacht. Ringe aus Gelbgold haben in der Regel 9, 14, 18 oder 21 Karat.

Weißgold

Eine modernere Goldfarbe ist Weißgold. Weißgold besteht aus einer Mischung aus Gelbgold und Palladium und Silber oder Nickel, Kupfer und Zink, um eine strahlendes Ergebnis zu erzielen. Zum Schluss wird es mit dem härtenden Element Rhodium überzogen, einem Metall aus der Platin-Familie. Dadurch wird der Ring aus Weißgold kratzfest und bekommt eine glatte, spiegelnde Oberfläche. Solche Ringe aus Gold sind eine luxuriöse Wahl, und besonders in Verbindung mit Edelsteinen bietet Weißgold den perfekten Rahmen.

Roségold

Ringe aus Roségold haben eine warme rötliche Farbe. Ein Ring aus Roségold beinhaltet Kupferlegierungen, die dem Gold Härte verleihen und für die Farbe zuständig sind. Der Prozentsatz an Metalllegierung ist bei Roségold der gleiche wie bei Gelb- oder Weißgold.

Silber

Silber gehört zu den erschwinglichsten Edelmetallen. Das Edelmetall kann eine matte oder eine glänzende Oberfläche haben. Die Ausprägung Sterling-Silber existiert in den Farben Weiß oder Grau und trübt sich mit der Zeit. Dies ist eine Eigenschaft, die oftmals bei Ringen mit Gravur genutzt wird, um dieser mehr Kontur zu verleihen.

Wie Gold, so ist auch reines Silber zu weich, um es zu Schmuck zu verarbeiten. Aus diesem Grund wird Silber normalerweise eine Kupferlegierung hinzugefügt, um das Edelmetall härter zu machen. Sterling-Silber sollte mindestens aus 92,5 % reinem Silber bestehen, es erhält die Prägung 925. Es gibt aber auch höhere Reinheitsgrade wie 958 und 999. Ringe aus Sterling-Silber werden oft als Freundschaftsringe verwendet.

Edelstahl

Edelstahl, meist in Verbindung mit anderen Metallen wie Kobalt und Titan, ist in den letzten Jahren als Material für Ringe und anderen Schmuck beliebt geworden. Dabei decken die unterschiedlichen Designs von traditionell bis zum modernen Industrial-Style eine große Bandbreite ab. Edelstahl lässt sich polieren, dass es stark glänz und anti-korrodierende Eigenschaften entstehen. Dieses Metall steht für Stärke und Langlebigkeit; außerdem ist Schmuck aus Edelstahl durchaus bezahlbar. Besonders Männer tragen Ringe aus Edelstahl.

FineJewels verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Ok